Es war von vorne herein klar, dass die Partie zwischen den Füchsen und dem Uni-Sport-Club aus Freiburg eine der engen Sorte werden sollte. Beide Teams befanden sich am Ende der vergangenen, abgebrochenen Saison mit gleicher Bilanz auf den Plätzen Drei und Vier. Des Weitern war zu erwarten, dass es in keiner Weise in schönes Offensivspiel werden sollte, stellen doch beide Teams in den letzten Jahren immer die besten Verteidigungen der Liga. Diese beiden Annahmen sollten sich im Laufe des Spiels auch immer wieder bestätigen.

Schon im ersten Viertel war das Spiel geprägt von fehlender Konsequenz und Konzentration in der Offensive auf beiden Seiten. Der USC konnte sich gegen Ende des Viertels einen kleinen Vorsprung herausspielen, da die Breisgauer die wenigen Fastbreaks effektiv nutzen konnten und die Füchse ein ums andere Mal unnötige Ballverluste durch das Ablaufen der 24 Sekunden Uhr hinnehmen mussten.

Viertel Zwei gestaltete sich vergleichsweise ähnlich, beide Teams zeichneten sich vor allem durch ihre einigermaßen funktionierende Defensive, fehlerhafte bis Weilen fragwürdige Offensive und miserable Freiwurfquote aus. Einziges Trostpflaster für die Gäste aus Wieblingen war die allgemeine Mannschaftsaussage zur Halbzeitpause: „Wir spielen gerade richtig scheiße aber sind nur 6 Punkte hinten.“

In Viertel Drei stellte man auf Seiten der Füchse die Offensive ein wenig um und kam prompt zu den ein oder anderen leichten Punkten in Brettnähe. Hilfreich war zudem, dass Max Kiesel als einziger Fuchs endlich sein Händchen gefunden hatte und mehrmals von der Dreierlinie erfolgreich war. Defensiv war man einigermaßen diszipliniert und konnte sich zum Glück immer noch auf die Freiwurfschwäche der Freiburger verlassen.

Im vierten Viertel wurde es ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten, was aber nicht heißt, dass das Spiel in irgendeiner Weiße schöner wurde. Bis kurz vor Schluss waren beide Teams nahezu gleich auf. Schlussendlich konnten sich die Freiburger mit einem minimalen Vorsprung absetzen, auch weil die Gastgeber am Ende auf einmal ihre Freiwürfe verlässlicher trafen und die Füchse in der Offensive wieder auf einem ähnlich kopflosen Niveau agierten wie in Halbzeit Eins.

Natürlich ist diese Niederlage auf jeder Ebene ärgerlich für die Mannen aus dem Heidelberger Westen, aber jetzt geht es darum, das Spiel abzuhaken und am kommenden Wochenende gegen den Aufsteiger aus Leimen die entsprechende Reaktion zu zeigen.