Am Samstag stand für die Füchse das letzte Spiel der Hinrunde an und es sollte zu einem heißen und packenden Duell im Derby gegen die SG Kirchheim kommen. Schon die ganze Woche war das Team hochmotiviert auf das Aufeinandertreffen mit dem direkten Stadtkontrahenten, denn man erinnerte sich noch zu gut an die knappen Niederlagen in den letzten Jahren in der Oberliga im Sportzentrum Süd.

Neben den Füchsen selbst, hatte jedoch aber auch eine beachtliche Menge an Fans den Weg nach Kirchheim gefunden um das Team mit Fahnen, Bannern und Trommel lautstark von der Tribüne zu unterstützen. 

Im ersten Viertel waren es jedoch die Kirchheimer, die den besseren Start erwischten. Durch zwei schneller Dreier aus den Ecken waren die Hausherren nach nur knapp zweieinhalb Spielminuten auf 12:2 enteilt und zwangen die Füchse zu ihrer ersten Auszeit. Nach dieser fand der TSV jedoch deutlich besser ins Spiel, agierte wacher und konsequenter in der Defense und schaffte es so in den nächsten Spielminuten den Kirchheimer Vorsprung zu egalisieren. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, so dass das erste Viertel mit 17:14 für die SGK endete.

Mit Beginn des zweiten Viertels konnten die Fans auf der Tribüne erkennen, dass es heute wohl zu einem engen und bis zum Ende spannenden Spiel zwischen zwei gleichstarken Teams kommen sollte. Während sich auf dem Feld keine der Mannschaft wirklich absetzen und das Spiel sichtlich dominieren konnte, waren es auf den Rängen jedoch die Fans der Füchse, die das Kommando innehatten und mit Sprechchören und Anfeuerungsrufen die Halle im Griff hatten. Auf dem Feld zeichnete sich ein defensiv geprägtes Spiel ab. Füchse als auch SGK schenkten sich in ihren jeweiligen Angriffen nichts und agierten mit harten Mitteln unter den Körben. Zum Ende des zweiten Spielabschnitts war es Timo Käding (15) der mit einem unglaublichen Buzzer Beater aus knapp 20 Metern unter dem Jubel von Fans und Mitspielern auf 33:32 verkürzte.

In der zweiten Halbzeit versuchte sich die SGK immer wieder abzusetzen, doch die Füchse hielten konsequent dagegen. Während einige Systeme und eingeübte Spielzüge der Füchse mehrfach nicht den erhofften einfachen Abschluss brachten, fand man am heutigen Abend jedoch über Einsatz und Leidenschaft zurück ins Spiel. Max Kiesel (14) mit fünf Punkten in Folge, Daniel Ryklin (14) unter den Körben mit starker Arbeit im Rebound sowie Christian Hofmann (13) mit Zug zum Korb waren es die in dieser Phase das Spiel weiter offenhielten (51:46).

Im letzten Spielabschnitt setze sich Kirchheim zuerst etwas ab, doch schnell waren es die Füchse die erneut dagegenhielten und konterten. In den letzten Minuten verkürzte Timo Käding mit einem erfolgreichen Dreier, bevor er das Spiel mit fünf persönlichen Fouls verlassen musste. Nun schien alles möglich und es ging mit einem Spielstand von 67:67 in die letzten entscheidenden Sekunden. Die Füchse hatten bei etwas unter 40 verbleibenden Sekunden Ballbesitz und versuchten in Führung zu gehen, vergaben diese Chance aber leider. So war es nun die SGK die bei 20 Sekunden Restspielzeit den letzten entscheidenden Angriff spielen konnte. Martin Rittinger (17) verwandelte mit 0,3 Sekunden auf der Uhr einen Mitteldistanzwurf, so dass die Hausherren mit 69:67 in Führung gingen. Nach zwei Auszeiten versuchte Wieblingen noch per Alley-oop Anspiel das Spiel doch noch in die Verlängerung zu schicken, mussten sich am Ende aber leider erneut im Kirchheimer Sportzentrum geschlagen geben.

Auch wenn es nicht zum Derbysieg gereicht hat, geht ein besonderer Dank nochmals an alle unsere Fans, die wirklich alles von der Tribüne gegeben haben. Wir werden weiter hart arbeiten und alles geben, denn Ihr habt es verdient uns siegen zu sehen. 

Zum Abschluss der Hinrunde stehen die Füchse mit einer Bilanz von 5 – 8 nun auf dem zehnten Tabellenplatz. Nun geht es erstmal in die Weihnachtspause, doch schon am 13.01.2018 geht es nach Ulm, zum ersten Spiel der Rückrunde. 

 

Vergangenen Sonntag trafen unsere Füchse auf die SG Mannheim. Der Spitzenreiter der Regionalliga-Baden-Württemberg war mit einer Bilanz von 10:1 Favorit. Doch die Füchse wollten sich nicht verstecken und den Gastgeber ärgern.

Zu Beginn gelang dies auch. Durch eine enge Zonenverteidigung konnten die Wieblinger die großen Centerspieler der Mannheimer zunächst im Griff halten und selbst über einige gut ausgespielt Angriffe zu leichten Punkten kommen. So konnte sich im ersten Viertel nach mehreren Führungswechseln keines der beiden Teams absetzten und es ging mit 18:18 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt leisteten sich die Füchse zu viele Ballverluste, so dass sich Mannheim auf 10 Punkte absetzen konnte. Vor allem über den Rebound arbeitet man nicht konsequent genug, so dass der Gegner immer wieder zu zweiten Chancen kam. Auch die Mannheimer stellten nun auf eine Zonenverteidigung um, mit der die Wieblinger zunächst Probleme hatten. Doch durch einen Lauf zu Ende des Viertels gelang es den Füchsen sich wieder heran zu kämpfen (31:35).

In dritten Viertel nutzten die Mannheimer Größenvorteile besser aus und kamen so vor allem über ihren Centerspieler Bohrmann (21) zu vielen Punkten. Im Angriff wurden die Systeme gegen die Zonenverteidigung des Gegners nicht konsequent ausgespielt, so dass die SG bis Ende des Viertels den Vorsprung weiter ausbauen konnte (47:59).

In das letzte Viertel konnten die Füchse direkt mit einem Lauf starten und nochmal auf 8 Punkte heran kommen. Doch die Mannheimer antworten mit einem eigenen Lauf und zogen wieder davon. Durch eine Press-Verteidigung versuchte man nochmal ins Spiel zurück zu finden, doch ohne Erfolg. Zu viele Ballverluste und Schwächen im Rebound verhinderten ein knapperes Spiel, so dass sich die Wieblinger am Ende mit 63:80 geschlagen geben mussten. Zoran Pisic: „Wir konnten über längere Zeit mit dem Gegner mithalten und haben uns gut verkauft“.

Am kommenden Wochenende steht eines der spannendsten Spiele dieser Saison bevor. Im letzten Spiel der Hinrunde geht es zum Derby nach HD-Kirchheim. Die Gastgeber stehen in der Tabelle mit zwei Siegen weniger direkt hinter den Füchsen. Wir hoffen im letzten Spiel 2017 wieder auf zahlreiche Unterstützung von außen. Zu viele Spiele gingen die letzten Jahre an den Rivalen. 

Samstag, den 16.12. um 18:00 Uhr. BE THERE

Am ersten Adventswochenende stand für die Wieblinger Füchse ein Duell gegen den Tabellennachbarn aus Schwäbisch Hall an. Vor dem Aufeinandertreffen standen die Gäste mit einer 5:5 Bilanz auf dem achten Tabellenplatz, während die Füchse mit nur einem Sieg weniger den zehnten Tabellenplatz einnahmen. Auf die Zuschauer wartete demnach ein hoffentlich spannendes und packendes Duell, diesmal zu ungewohnter Zeit an einem Sonntagabend im heimischen Sportzentrum West.

Zum Start des Spiels zeichnete sich ein Duell auf Augenhöhe ab und keines der Teams konnte von Beginn an dem Spiel den bekannten „Stempel auf drücken“, so dass es nach 6 Spielminuten 10:8 für die Füchse stand. Während Schwäbisch Hall im ersten Viertel primär seine Größenvorteile unter dem Korb nutze, waren es die Füchse, die mit energischem Zug zum Korb oder geschickt herausgespielten freien Würfen punkteten. Zum Ende des Viertels legten die Füchse einen kurzen Run hin und konnten innerhalb von einer Minute sieben Punkte in Folge erzielen, so dass es mit einer 22:15 Führung in die erste Viertelpause ging.

Im zweiten Viertel erhöhte Schwäbisch Hall die Intensität in der Defense und versuchte durch körperbetontes Spiel einen Weg zu finden. Doch die Füchse agierten clever, bewegten den Ball gut und fanden stets den freien Mitspieler, so dass mehrere freie Würfe, insbesondere auch von jenseits der Dreipunktelinie, den Weg durch die Reuse fanden. Mitte des zweiten Viertels führte Wieblingen hierdurch nun mit 36:23 und zwang die Gäste zu einer Auszeit. Das Viertel schloss man leider etwas unkonzentriert ab, so dass es „nur“ mit einer verdienten 43:30 Führung in die Halbzeitpause ging.

Zu Beginn des dritten Viertels versuchte Schwäbisch Hall ins Spiel zurück zu kommen und verkürzte bis Mitte des Viertels auf unter zehn Punkte. Doch es war ein erneuter Run der Füchse, der das Spiel vorzeitig entscheiden sollte. In den letzten vier Minuten des dritten Viertels schaffte es Wieblingen perfekt als Team zu agieren, bewegte den Ball gut und kam so zu entscheidenden Punkten. Bis zum Ende des Spielabschnitts war man auf 61:43 enteilt.

Im letzten Viertel verwalteten die Füchse die Führung souverän und ließen die Gäste aus Schwäbisch Hall nicht mehr ins Spiel zurückfinden. Ein krachender Dunking von Timo Käding (11) zum Ende des Spiels setze nochmals ein Ausrufezeichen und besiegelte den 76:57 Sieg. Durch den Sieg befindet man sich nun auf dem neunten Tabellenplatz, punktgleich mit den acht- und zehntplatzierten Teams aus Söflingen und Schwäbisch Hall.

Nächstes Wochenende geht es für die Füchse zum Tabellenführer ins benachbarte Mannheim. Die SG konnte die ersten zehn Spiel der Saison allesamt gewinnen und unterstrich bereits früh in der Saison ihre Favoritenrolle. Dieses Wochenende musste jedoch auch die SG Mannheim ihre erste Niederlage hinnehmen. Am kommenden Wochenende wollen die Füchse als Favoritenschreck für die zweite Niederlage sorgen und so ihre Position in der Tabellenmitte untermauern. 

Nachdem man von den anderen Mannschaften schon einiges über die Stimmung bei einem Spiel in Haiterbach gehört hatte, traten die Füchse am vergangenen Sonntag voller Vorfreude mit einer kleinen Fan-Gruppe die Reise in das Städtchen an. Beide Mannschaften hatten zu dem Zeitpunkt vier Siege und fünf Niederlagen auf dem Konto, und nach dem Erfolg über PS Karlsruhe waren die Füchse gewillt den nächsten Sieg mit nach Hause zu bringen.

Es wurde nicht zu viel versprochen: Die Tribünen waren gut gefüllt und die Zuschauer machten von Beginn an Stimmung für den Gastgeber. Leider starteten unsere Männer in dieser Atmosphäre nicht gut in die Partie. Zu viele Fehler in der Verteidigung brachten Haiterbach immer wieder einfache Punkte am Korb oder freie 3er, sodass diese schon im ersten Viertel den Grundstein für den Sieg legen konnten (18:25).

Trotz umgestellter Verteidigung, änderte sich daran auch im zweiten Viertel zunächst nicht viel. Die Füchse schafften es weiterhin nur selten die Systeme des Gastgebers zu unterbinden und gaben immer wieder einfache Abschlüsse her, sodass es nach 16 Minuten 28:41 gegen die Füchse stand. Erst nach einer weiteren Auszeit gelang es endlich die vermisste Konzentration in der Verteidigung aufzubringen, den Gegner zu stoppen und so mit einem 3er von Christian Hofmann (14) zur Halbzeitsirene auf 38:44 heranzukommen.

Auch in der zweiten Halbzeit erwischten die Füchse keinen guten Start. Wieder zu löchrig in der Verteidigung, kam Haiterbach zu einfach zum Korb und zog so schnell wieder zweistellig davon (44:60 nach 25 Minuten). Offensiv schaffte man es zwar dann auch selbst aggressiver zu spielen und einige Fouls zu ziehen, es reichte aber nicht aus um richtig ranzukommen (52:63 nach dem 3. Viertel).

Im letzten Spielabschnitt versuchten die Wieblinger nochmal ihre Kräfte zu mobilisieren, doch die Gastgeber hatte auf jeden kleinen Lauf der Füchse die passende Antwort parat. Letztendlich konnten wir leider nicht an die starke Leistung gegen Karlsruhe anknüpfen und mussten uns so 66:79 geschlagen geben. Ein wenig fehlte in wichtigen Phasen das Wurfglück, doch vor allem in der Verteidigung war die Intensität zu niedrig, um gut zusammenspielende Haiterbacher zu stoppen. 

Vergangenes Wochenende stand für die Füchse nun schon das dritte Heimspiel in Folge an. Nachdem man sich am letzten Wochenende nach einer starken ersten Halbzeit in der zweiten Hälfte leider den Gästen aus Söflingen geschlagen geben musste, stand an diesem Wochenende Wiedergutmachung auf dem Plan. Doch dazu hatten sich die Füchse keinen leichten Gegner ausgesucht – die Mannschaft des PS Karlsruhe rangierte mit einer Bilanz von 5 – 3 Siegen auf einem starken vierten Platz.

Daniel Ryklin (6) eröffnete das Spiel im ersten Angriff direkt mit einem Dreier und schon von Beginn an zeigte sich, dass sich diese beiden Mannschaften am heutigen Tag nichts schenken würden. Das erste Viertel stand daher ganz im Zeichen harter Defense auf beiden Seiten und keine der beiden Teams konnte sich etwas absetzten. Der erste Spielabschnitt endete mit 16:17 und machte bereits Lust auf mehr.

Im zweiten Viertel war es insbesondere Sebastian Birkholz (25) der die Füchse in der Offensive trug. Sowohl von der Dreipunktelinie, mit einem energischen Zug zum Korb oder auch direkt unter den Brettern scorte er mehrfach und bescherte den Füchsen die Führung. Im zweiten Viertel gerieten die Füchse, bedingt auch durch die harte Verteidigung, früh über die Marke von fünf Teamfouls, so dass sich Karlsruhe auch durch Punkte von der Freiwurflinie im Spiel hielt. Dennoch konnten die Füchse mit einer 35:31 Führung in die Halbzeitpause gehen.

Vielen der Zuschauer auf den Rängen als auch sicherlich den Spielern auf dem Feld war die zweite Hälfte des vergangenen Wochenendes gegen Söflingen noch im Kopf präsent, doch diesmal machten es die Füchse deutlich besser. Während man in der Vorwoche die Halbzeitführung schnell verspielte, überzeugten die Füchse diesmal auf voller Linie im dritten Spielabschnitt. Karlsruhe konnte weiter auf Distanz gehalten werden und bis zum Ende des Viertels die Führung sogar weiter auf 58:52 ausgebaut werden.

Das Spiel versprach aber auch für den letzten Spielabschnitt nochmals Spannung, insbesondere auch dadurch, dass die Spiele der Füchse zunehmend in persönliche Foulprobleme kamen. Im letzten Viertel warf Karlsruhe nochmal alles in die Waagschale und intensivierte noch einmal den Druck in der Verteidigung. Angeführt von Dino Jakolis (21) kamen die LIONS nochmals näher heran, doch am Ende waren es die Füchse die den zweiten Heimsieg verbuchen konnten. Mit einem verdienten 75:73 ließen sich die Füchse am Ende des Spiels im Mittelkreis von ihren Fans auf der Tribüne feiern und fanden damit eine deutliche und starke Antwort auf die ärgerliche Niederlage am vergangenen Wochenende.

 

Am kommenden Wochenende müssen die Füchse nach nun drei Heimspielen in Folge nun wieder auswärts ran. Gegner ist diesmal KKK Haiterbach, der insbesondere für seine frenetischen Fans bekannt ist. Doch diese haben wir natürlich auch und wollen mit einem Sieg die Position im Mittelfeld der Tabelle festigen.

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