„…Viernheim/Weinheim, Sandhausen/Walldorf und Sinsheim sollten Mannschaften sein, die wir schlagen müssen. Wenn wir mit breiter Brust gegen die anderen auftreten und es schaffen da auch einige Siege zu holen, sollte ein Platz in der oberen Tabellenhälfte drin sein - das wäre ein sehr gutes Ergebnis.“

Das war die Aussage im Vorbericht zur Saison - genau so ist es auch gekommen! Gegen Sandhausen und Sinsheim konnten unsere U18 Füchse jeweils zwei mal sehr deutlich durchsetzen und ließen dem Gegner keine Chance auf einen Sieg. Gegen Viernheim/Wienheim taten sich die Jungs etwas schwerer, gewannen das Hinspiel nur knapp, das Rückspiel am Ende ungefährdet.

SSC Karlsruhe stellte sich schnell als die deutlich beste Mannschaft in der Liga heraus und holten am Ende auch souverän und ohne Niederlage die Meisterschaft. Hier gab es für die Füchse auch zwei deutliche Niederlagen, in denen man sich zwar hätte etwas besser verkaufen können, aber letztendlich ohne Chance war.

So wurde bald klar, dass wir mit USC Heidelberg, USC Freiburg, SG Mannheim und PS Karlsruhe um die Platzierungen in der oberen Tabellenhälfte kämpfen würden. Die Mannschaften waren allesamt auf Augenhöhe, die Tagesform entschied über Sieg und Niederlage.

Gegen den USC Heidelberg zogen wir dabei leider zwei Mal den kürzeren. In beiden Spielen konnten die Füchse offensiv nicht ihr volles Potential abrufen und hatten in der Verteidigung Schwierigkeiten die langen Flügelspieler des USC am Zug zum Korb zu hindern.

Das letztere zog sich leider wie ein Faden durch die ersten zwei drittel der Saison. Körperlich meist unterlegen, fanden die jungen Männer zu selten gutes Timing und gute Positionierung um dem Mitspieler in der Verteidigung zu helfen. So mussten wir uns zum Beispiel auch bei Hinspiel in Freiburg, trotz sehr guter Trefferquote im Angriff, den längeren Gegnern 106:92 geschlagen geben.

Von Spiel zu Spiel zeigten die Füchse kleine Fortschritte und schafften es zum Ende der Saison immer besser, auch körperlich überlegene Gegenspieler gemeinsam zu stoppen. So ging das Rückspiel daheim gegen Freiburg trotz wesentlich schlechterem Angriffsspiel an unsere U18. Ebenso schafften es die Füchse daheim gegen PS Karlsruhe und auswärts bei der SG Mannheim jeweils einen Sieg aus Hin- und Rückspiel zu holen. Neben den spielerischen Fortschritten war hierfür der Einsatz und die kämpferische Leistung ausschlaggebend, den diese Mannschaft schon seit Jahren immer zeigte!

Am Ende landeten die Füchse also auf Platz 4 der Tabelle und können sehr zufrieden mit sich sein. Viele Spieler hatten schon regelmäßige Einsätze in den Herrenmannschaften und zeigten, dass sie auch dort zu den Leistungsträgern gehören (oder bald gehören können).

Für den jüngeren Jahrgang gilt es, kommende Saison an die Leistung in der U18-Oberliga anzuknüpfen und zusammen mit dem älteren Jahrgang die Herrenmannschaften weiter aufzumischen.

 

In der U18 kamen zum Einsatz:

Johannes Lutz, Jakob Dillschneider, Jakob Nenner, Niclas Centner, Cornelius Niese, Max Schnorr, Andreas Zöller, Bela Böhnke, Lukas Damm, Luis Bendszus, Alexander Donath, Felix Hofmann, Felix Centner, David Pisic