Nach der ersten Niederlage in der Vorwoche fuhren die Füchse am Samstag hoch motiviert nach Freiburg. Vermisste man gegen Haiterbach die nötige Intensität, so war das Ziel gegen den USC klar – sich wieder besser zu präsentieren und die nächsten Punkte einzufahren.

Gegen den Gastgeber, der ebenfalls mit einer sehr guten Bilanz von drei Siegen aus den ersten vier Spielen gestartet war, sollte dieses Vorhaben kein leichtes werden. Zudem mussten die Füchse aufgrund einer Nackenverletzung auf Timo Käding verzichten.

Die Füchse starteten mit einer aggressiven Mann-Verteidigung ausgeglichen in die Partie. Nach einigen Minuten stellte Coach Pisic jedoch auf eine Zonenverteidigung um, die die Breisgauer durchaus vor Problem stellte. Im Folgenden konnten die Füchse durch einige schön herausgespielten Punkte von Maximilian Kiesel davonziehen und so den Gegner zur ersten Auszeit zwingen (15:7). Doch die Freiburger fanden bis zum Ende des ersten Viertels bessere Lösungen gegen die Zonenverteidigung und nutzen die Schwäche der Füchse beim Rebound, um das Spiel wieder knapp zu gestalten (21:18).

Im zweiten Viertel überzeugten die Füchse vor allem über eine kompakte Verteidigung, mit der dem Gegner nur wenige gute Wurfmöglichkeiten geboten wurden. So konnten sich die Füchse durch eine gute Teamleistung bis zur Halbzeit absetzten (37:26). Hierbei überzeugte auch immer wieder unser Spielmacher David Caillavet.

Nach der Halbzeitpause fanden die Freiburger wieder zu besseren Abschlüssen und versuchten mit einer Zonenverteidigung die Füchse aus dem Rhythmus zu bringen. Doch der TSV fand immer wieder die richtigen Antworten, sodass der Vorsprung im zweistelligen Bereich blieb (57:44).

Das letzte Viertel sollte nichts für Offensiv-Liebhaber sein. Die Füchse nahmen gegen die Zonenverteidigung immer wieder viel Zeit von der Uhr, fanden allerdings auch nicht mehr die erfolgreichen Würfe. Dennoch wurde das Spiel nicht knapp, da die Füchse ihre volle Intensität in die Verteidigung warfen und so den Gegner immer wieder zu schwierigen Würfen zwangen. So endete das letzte Viertel eines durchaus defensiv-betonten Spiels mit 7:7 und die Füchse konnten einen weiteren wichtigen Sieg feiern (64:51).

Für die Füchse spielten:

Caillavet 19/2 Dreier, Kiesel M. 15/2, Hofmann 14, Schönit 6/2, Ryklin 4, Kiesel L. 3, Wiesenberg 3/1, Heinemann, Käding