TSV 1887 HD - Wieblingen e.V.

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Nach den wichtigen Siegen gegen Zuffenhausen und die TuS Urspringschule gastierten die Füchse gestern bei der BBA Ludwigsburg. Mit einem weiteren Sieg wollten die Füchse sich weiter von den Abstiegs- und Relegationsplätzen distanzieren und so für die kommenden Spiele der nächsten Wochen etwas Druck von den Schultern nehmen. Doch, so viel sei vorweggenommen, wurde leider nichts daraus, denn am Ende stand erneut einmal eine denkbar knappe Niederlage zu Buche.

Wieblingen, bedingt durch den Ausfall von Sebastian Birkholz und Malcom Egbaiyelo, musste erneut auf eine kurze 7-Mann Rotation zurückgreifen. Die Füchse starteten souverän ins Spiel, doch früh zeigte sich, dass dies heute ein umkämpftes knappes Spiel werden sollte. Während die Schiedsrichter allgemein ein körperliches Spiel duldeten, musste jedoch Timo Käding (10 Punkte) früh im ersten Viertel mit 3 Fouls Platz auf der Bank nehmen. Dies schränkte die Rotation weiter ein, doch die Füchse spielten in der Defensive stark und hielten das Spiel offen. Dennoch stand zum Ende des ersten Viertels eine 20:14 Führung für Ludwigsburg zu Buche.

Zu Beginn des zweiten Viertels verkürzten die Füchse jedoch den Rückstand. Dies gelang erneut über eine starke Defense, welche den jungen Spielern der Basketball Akademie Ludwigsburg nur sehr schwierige Würfe erlaubte. Mitte des zweiten Viertels führte Ludwigsburg hierdurch nur noch mit einem Punkt (26:25). Im weiteren Verlauf des Viertels gelang nun auch in der Offensive mehr. Timo Käding steuerte mit zwei Dreiern aus der Ecke schnelle sechs Punkte bei und half die Führung zu übernehmen. Zur Halbzeit hieß es dann 35:38 für die Füchse.

Im dritten Viertel konnten die mitgereisten Fans der Füchse ein weiterhin offenes Spiel beobachten. Weder Ludwigsburg, noch Wieblingen konnten sich mit mehr als 3 Punkten absetzten und die Führung wechselte mehrfach. Mitte des dritten Viertels führten die Füchse noch mit 46:49, doch ein kurzer Run der Heimmannschaft reichte aus um diesen eine 59:54 Führung zum Ende des dritten Viertels herauszuarbeiten.

Zu Beginn des letzten Viertels zogen die Füchse nochmals die Intensität in der Defense an. Hierdurch hielt man Ludwigsburg die ersten fünf Spielminuten ohne Korberfolg und drehte so das Spiel bis zur Mitte des letzten Viertels (59:60). Besonders hervorzuheben sind sicherlich Maximilian Kiesel (21) und David Garcia Molino (14), die immer wieder mit tollen Aktion Punkte für die Füchse einfahren konnten. Die letzten Minuten des Spiels standen dann ganz im Zeichen eines Shootouts von der Freiwurflinie. Wieblingen traf sicher, doch auch Ludwigsburg gab sich keine Blöße. 44 Sekunden vor Ende führten die Füchse mit drei Punkten (66:69) bei Ballbesitz Ludwigsburg. Doch es kam wie es kommen musste. Wieblingen hatte sich fest vorgenommen keinen Dreier zuzulassen, doch Ludwigsburg schaffte es über einen Screen trotzdem einen ihrer Werfer in Position zu bringen, der zum 69:69 Ausgleich einnetzte. Bei noch 21 Spielsekunden hatten die Füchse den letzten Angriff und konnten so den letzten Wurf nehmen. Doch ein unglücklicher Ballverlust auf Höhe der Mittellinie führte zu einem Fast Break der Basketballakademie, der letztendlich nur noch durch ein Foul(-Pfiff) gestoppt werden konnte. Ludwigsburg verwandelte den ersten Freiwurf mit noch 2,1 Sekunden auf der Spieluhr. Den zweiten verwarfen sie absichtlich und ließen so den Füchsen keine Chance zum Ausgleich, denn ein letzter Verzweiflungswurf über das gesamte Spielfeld verfehlte sein Ziel.

Damit stand leider erneut eine denkbar knappe 70:69 Niederlage zu Buche. Auch wenn dies nun die fünfte Saisonniederlage in den letzten Sekunden war, hilft kein Jammern. Ein Sieg am kommenden Wochenende im nächsten 4-Punkte Spiel ist aber umso wichtiger. Gegner ist diesmal die TSG Howie‘s Söflingen. Mit einem Sieg könnten die Füchse den neunten Tabellenplatz festigen, bei einer Niederlage besteht die Gefahr auf den elften Rang zu rutschen.

Nach dem wichtigen Heimsieg gegen die 89ers aus Zuffenhausen am vorigen Wochenende, stand am Samstag erneut ein wegweisendes Spiel für die Wieblinger Füchse auf dem Plan. Gegner war diesmal die TuS Urspringschule, eine junge Truppe aus zahlreichen talentierten und ehrgeizigen Spielern. Allein von der Tabellensituation musste man die Füchse als Favorit bezeichnen, denn Urspring befindet sich zurzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz. Doch das junge Team aus Ehingen sollte man nicht unterschätzen, insbesondere verstärkt mit ihrem Zweitligaspieler Kevin Yebo (14 Punkte), welcher seit dem Rückrundenstart auch vermehrt in der Regionalliga zum Einsatz kommt.

Die Füchse traten in sehr dünner Besetzung an, denn mit schwerwiegenden Hüftproblemen musste Sebastian Birkholz dieses Wochenende pausieren. Dennoch gingen die Füchse zu Beginn direkt in Führung, hatten jedoch im weiteren Verlauf des ersten Viertels einige Probleme mit den großen Spielern der TuS Urspringschule. Insbesondere diese schafften es die Hausherren bis zum Viertelende mit 20:17 in Führung zu bringen. Das Ende des ersten Viertels war ebenfalls mit einem Schreckmoment für die Füchse verbunden. Beim Zug zum Korb knickte Malcom Egbaiyelo um und musste das Spielfeld verletzt verlassen. Mit einem dicken Knöchel, weitere Untersuchungsergebnisse bisher ausstehend, konnte er im weiteren Spielverlauf nicht mehr eingesetzt werden.

Im zweiten Viertel ergab sich ein ähnliches Bild. Ein enges und stark umkämpftes Spiel, in welchem die Führung mehrfach wechselte. Christian Hofmann (19) trumpfte stark auf und hielt die Füchse mit seinem energischen Zug zum Korb im Spiel. Bis zur Halbzeit schaffte es Urspring jedoch die Führung zu verwalten, auch dank des jungen Ex-Wieblinger David Caillavet (14), der ein starkes Spiel auf Seiten der Urspringschule macht, so dass es mit 40:37 in die Halbzeitpause ging.

Im dritten Viertel waren es jedoch die Füchse, die wacher aus der Halbzeit kamen und sich direkt die Führung zurückeroberten. Über 43:44 und 47:48, nach drei beziehungswiese sechs Minuten, schaffte man es bis zum Ende des Viertel eine 54:59 Führung herauszuspielen.

Im letzten Viertel gaben beide Teams noch einmal alles und man merkte deutlich, dass für beide Mannschaften ein Sieg oder Niederlage richtungsweisend sein könnten. Urspring agierte druckvoll und zunehmend mit einer Ganzfeldpresse, welche in der kleinen Halle der Urspringschule durchaus effektiv war. Dennoch ließen sich die Füchse nicht aus dem Konzept bringen und spielten insbesondere in der Offensive clever. Dies half stets eine Führung zwischen vier und acht Punkten zu verteidigen. Eine Minute vor Schluss führte man mit sechs Punkten und Urspring begann die Füchse nun an die Freiwurflinie zu schicken, um so die Uhr zu stoppen. Auch wenn die Füchse sich erneut nicht besonders gut von der Linie präsentierten, schaffte es Urspring nicht mehr das Spiel zu drehen und ein wichtiger und überzeugender 65:71 Auswärtssieg stand zu Buche. In der zweiten Halbzeit überzeugten die Füchse besonders auch in der Defense, was sich durch lediglich 28 Punkte des Gegners in den letzten zwei Spielabschnitten belegen lässt.

Am kommenden Wochenende steht erneut ein wichtiges Auswärtsspiel an. Gegner sind diesmal die BSG Baskets aus Ludwigsburg. Mit einem Sieg möchten die Füchse nicht nur wichtige Punkte sammeln um sich weiter von den Abstiegs- und Relegationsplätzen zu distanzieren, sondern auch die zehn Punkte Niederlage aus der Hinrunde vergessen machen.

Nach der knappen Auswärtsniederlage am letzten Wochenende gegen die TSG Volksbank Reutlingen stand diese Woche für die Füchse wieder ein Heimspiel auf dem Plan. Während man die ersten drei Spiele der Rückrunde allesamt gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel absolvierte, ging es diesmal gegen den Tabellenletzten TV 89 Zuffenhausen. Für die Füchse bedeutete diese Favoritenrollen etwas Druck, denn ein Sieg würde die gegenwärtige Tabellenposition festigen, eine Niederlage die Füchse jedoch auf einen Relegationsplatz befördern.

Wieblingen startete überzeugend ins Spiel und begann mit konsequenter Defense. Durch hohen Druck direkt am ballführenden Spieler schaffte man es Zuffenhausen zu Turnovern zu zwingen und sich so zügig eine 7:0 Führung erspielen. Doch nach einigen Minuten und einer Auszeit fand Zuffenhausen besser ins Spiel und scorte insbesondere von jenseits der Dreipunktelinie. Bis zum Ende des Viertels konnten die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel genießen, wobei die Füchse mit einer Führung von zwei Punkten in die Viertelpause gingen (17:15). Im zweiten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Keines der beiden Teams konnte sich deutlich absetzen. Wieblingen ließ in dieser Spielphase sowohl offensiv als auch defensiv mehrfach die nötige Aggressivität vermissen und traf zudem unterdurchschnittlich von der Freiwurflinie. Blocks im Angriff wurden zu lasch gestellt und in der Verteidigung war man oftmals einfach nicht nah genug am Gegner.  Die 89ers, unterstützt von einigen Auswärtsfans, machten es allerdings nicht besser und konnten die Wieblinger Schwäche nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Damit ging es mit einer 37:32 Führung in die Halbzeit, die bei besserem und konsequenterem Auftreten jedoch sicherlich deutlich höher ausgefallen wäre.

Während man in den letzten Partien mehrfach im dritten Viertel eine schwächere Leistung gezeigt hatte und sich so häufig kraftvoll im vierten Viertel wieder herankämpfen musste, machten es die Füchse diesmal deutlich besser. Vor allem Moritz Link (10 Punkte) war es der in dieser Phase stark verteidigte und auch offensiv für seine Arbeit belohnt wurde. Mit vier Punkten durch schnelle Korbleger sowie zwei Dreiern war er maßgeblich am Ausbau der Führung beteiligt. Wieblingen packte nun auch unter dem Korb beim Rebound kraftvoller zu und erlaubte so den Gästen weniger Chancen zu zweiten Würfen. Bis zum Viertelende konnte man so die Führung auf 60:47 ausbauen.

Doch Zuffenhausen ließ sich nicht hängen und blieb durch weitere Distanzwürfe im Spiel. Die Füchse waren sich jedoch einig: Nach den knappen Niederlagen die letzten Spiele sollte der heutige Sieg im Sportzentrum verbleiben. So schaffte man das Spiel überzeugend zu Ende zu bringen und einen wichtigen 77:63 Heimsieg zu verbuchen.

Der Blick ist nun aber schon wieder auf das kommende Wochenende gerichtet. Dort steht für die Füchse eine lange Fahrt nach Ehingen zur TuS Urspringschule auf dem Plan. Erneut möchte man sich mit einem Sieg von den Relegations- und Abstiegsplätzen distanzieren und hierfür wichtige Punkte gegen das junge Team der Ursprungschule sammeln. 

Nach der Last-Second Niederlage gegen den USC Heidelberg in der Vorwoche stand vergangenen Samstag die nächste Herausforderung bevor. Man gastierte bei den Ravens der TSG Volksbank Reutlingen, dem sechstplatzierten der Regionalliga Baden-Württemberg. Hier sollte es insbesondere auch Offense gegen Defense heißen, denn Reutlingen gilt als eine der besten Offensiv Mannschaften während die Füchse eine der besten Verteidigungen der Liga stellen.

Gleich von Beginn an überzeugten die Füchse und gingen in Führung. Sowohl in der Defense als auch im Angriff spielte man aggressiv und kraftvoll und zwang die Ravens zu einer frühen Auszeit. Malcom Egbaiyelo (9 Punkte) war es, der in dieser Phase immer wieder mit einem schnellen ersten Schritt zum Korb zog und die Füchse so in Front brachte. Nach der Auszeit fand die TSG Reutlingen besser ins Spiel und erhöhte die Intensität. Doch die Füchse trafen im Angriff gut und kontrollierten den Defensiv Rebound im ersten Viertel. Bis zum Ende des ersten Spielabschnitts hatte man sich so eine 16:20 Führung erspielt.

Im zweiten Spielabschnitt zeigte Reutlingen warum sie zu den besten Offensiv Mannschaften der Liga gehörte. Insbesondere Marques Charlton (22) und Damir Dronjic (11) schafften es in dieser Spielphase durch mehre Einzelaktionen Reutlingen in Front zu bringen. Im weiteren Verlauf des Viertels schaffte es jedoch keines der Teams die Kontrolle zu übernehmen und so ging es mit 38:38 in die Halbzeitpause. 

Im dritten Viertel waren es aber nun die Ravens die von Beginn an mit mehr Intensität und Aggressivität zu Gange gingen. Die Füchse kamen in der Offensive schwach aus der Pause und bewegten sich in ihren Angriffsaktionen zu wenig. Dies führte zu einem 13:2 Lauf der Reutlinger und Wieblingen musste bis zur siebten Spielminute auf weitere Punkte warten. Zum Ende des Viertels verkürzten die Füchse zwar nochmals, mussten aber mit einem Rückstand von acht Punkten in den Schlussabschnitt gehen (57:49).

Wie schon in der Vorwoche gegen den USC ließ sich der TSV aber nicht hängen und überzeugten erneut durch Einsatz und Kampfgeist. Dies führte dazu, dass man den Vorsprung der Reutlinger Punkt um Punkt verkürzte und sich so doch wieder Hoffnungen auf einen Auswärtserfolg machen konnte. Mit Würfen von jenseits der Dreipunkte Linie waren es hier unteranderem Maximilian Kiesel (19) sowie Moritz Link (3), die die Füchse heranbrachten und schließlich auch den Ausgleich (68:68) herbeiführten.

Knappe 30 Sekunden vor Ende war es dann Center David Gacia Molino (8) der an die Freiwurflinie durfte. Den ersten Freiwurf verwandelte er sicher und bescherte dem TSV so die Führung. Der zweite verfehlte sein Ziel knapp, doch mit großem Einsatz schaffte es Christian Hofmann (15) fasst den Offensiv Rebound zu sichern, landete dabei aber im Aus, so dass der nächste Angriff doch den Ravens gehörte. Diese verfehlten aber zunächst ihren Wurf, konnten sich jedoch im Tumult den Rebound sichern und so eine zweite Wurfchance herbeiführen. Vier Sekunden vor Ende war es dann Marques Charlton der diese zweite Chance nutze und aus der Nahdistanz zum 70:69 einnetzte.

Nach einer Auszeit hatten die Füchse noch einen letzten Wurf und fanden in der Ecke dabei wunderbar Timo Käding (2). Leider verfehlte der Wurf mit der Sirene sein Ziel knapp und so stand eine 70:69 Niederlage zu Buche.

Für die Füchse war dies besonders ärgerlich und frustrierend, so gingen doch aus den letzten vier Spielen drei in der letzten Sekunde verloren. Nun gilt aber der Blick nach vorne. Am kommenden Wochenende gastiert der TV Zuffenhausen im Sportzentrum West. Die Füchse wollen nach den letzten Niederlagen nun wieder ihre Position verbessern und wichtige Punkte sammeln um sich von den direkten Abstiegsplätzen zu distanzieren. Ein Sieg gegen Zuffenhausen wäre dafür ein wichtiger Beitrag. Unterstützt unsere Füchse hierbei! Samstag 03. Februar 2018, 18:00Uhr. BE THERE!

Am Samstag stand für die Füchse das letzte Spiel der Hinrunde an und es sollte zu einem heißen und packenden Duell im Derby gegen die SG Kirchheim kommen. Schon die ganze Woche war das Team hochmotiviert auf das Aufeinandertreffen mit dem direkten Stadtkontrahenten, denn man erinnerte sich noch zu gut an die knappen Niederlagen in den letzten Jahren in der Oberliga im Sportzentrum Süd.

Neben den Füchsen selbst, hatte jedoch aber auch eine beachtliche Menge an Fans den Weg nach Kirchheim gefunden um das Team mit Fahnen, Bannern und Trommel lautstark von der Tribüne zu unterstützen. 

Im ersten Viertel waren es jedoch die Kirchheimer, die den besseren Start erwischten. Durch zwei schneller Dreier aus den Ecken waren die Hausherren nach nur knapp zweieinhalb Spielminuten auf 12:2 enteilt und zwangen die Füchse zu ihrer ersten Auszeit. Nach dieser fand der TSV jedoch deutlich besser ins Spiel, agierte wacher und konsequenter in der Defense und schaffte es so in den nächsten Spielminuten den Kirchheimer Vorsprung zu egalisieren. Im weiteren Verlauf des ersten Viertels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, so dass das erste Viertel mit 17:14 für die SGK endete.

Mit Beginn des zweiten Viertels konnten die Fans auf der Tribüne erkennen, dass es heute wohl zu einem engen und bis zum Ende spannenden Spiel zwischen zwei gleichstarken Teams kommen sollte. Während sich auf dem Feld keine der Mannschaft wirklich absetzen und das Spiel sichtlich dominieren konnte, waren es auf den Rängen jedoch die Fans der Füchse, die das Kommando innehatten und mit Sprechchören und Anfeuerungsrufen die Halle im Griff hatten. Auf dem Feld zeichnete sich ein defensiv geprägtes Spiel ab. Füchse als auch SGK schenkten sich in ihren jeweiligen Angriffen nichts und agierten mit harten Mitteln unter den Körben. Zum Ende des zweiten Spielabschnitts war es Timo Käding (15) der mit einem unglaublichen Buzzer Beater aus knapp 20 Metern unter dem Jubel von Fans und Mitspielern auf 33:32 verkürzte.

In der zweiten Halbzeit versuchte sich die SGK immer wieder abzusetzen, doch die Füchse hielten konsequent dagegen. Während einige Systeme und eingeübte Spielzüge der Füchse mehrfach nicht den erhofften einfachen Abschluss brachten, fand man am heutigen Abend jedoch über Einsatz und Leidenschaft zurück ins Spiel. Max Kiesel (14) mit fünf Punkten in Folge, Daniel Ryklin (14) unter den Körben mit starker Arbeit im Rebound sowie Christian Hofmann (13) mit Zug zum Korb waren es die in dieser Phase das Spiel weiter offenhielten (51:46).

Im letzten Spielabschnitt setze sich Kirchheim zuerst etwas ab, doch schnell waren es die Füchse die erneut dagegenhielten und konterten. In den letzten Minuten verkürzte Timo Käding mit einem erfolgreichen Dreier, bevor er das Spiel mit fünf persönlichen Fouls verlassen musste. Nun schien alles möglich und es ging mit einem Spielstand von 67:67 in die letzten entscheidenden Sekunden. Die Füchse hatten bei etwas unter 40 verbleibenden Sekunden Ballbesitz und versuchten in Führung zu gehen, vergaben diese Chance aber leider. So war es nun die SGK die bei 20 Sekunden Restspielzeit den letzten entscheidenden Angriff spielen konnte. Martin Rittinger (17) verwandelte mit 0,3 Sekunden auf der Uhr einen Mitteldistanzwurf, so dass die Hausherren mit 69:67 in Führung gingen. Nach zwei Auszeiten versuchte Wieblingen noch per Alley-oop Anspiel das Spiel doch noch in die Verlängerung zu schicken, mussten sich am Ende aber leider erneut im Kirchheimer Sportzentrum geschlagen geben.

Auch wenn es nicht zum Derbysieg gereicht hat, geht ein besonderer Dank nochmals an alle unsere Fans, die wirklich alles von der Tribüne gegeben haben. Wir werden weiter hart arbeiten und alles geben, denn Ihr habt es verdient uns siegen zu sehen. 

Zum Abschluss der Hinrunde stehen die Füchse mit einer Bilanz von 5 – 8 nun auf dem zehnten Tabellenplatz. Nun geht es erstmal in die Weihnachtspause, doch schon am 13.01.2018 geht es nach Ulm, zum ersten Spiel der Rückrunde. 

 

Am ersten Adventswochenende stand für die Wieblinger Füchse ein Duell gegen den Tabellennachbarn aus Schwäbisch Hall an. Vor dem Aufeinandertreffen standen die Gäste mit einer 5:5 Bilanz auf dem achten Tabellenplatz, während die Füchse mit nur einem Sieg weniger den zehnten Tabellenplatz einnahmen. Auf die Zuschauer wartete demnach ein hoffentlich spannendes und packendes Duell, diesmal zu ungewohnter Zeit an einem Sonntagabend im heimischen Sportzentrum West.

Zum Start des Spiels zeichnete sich ein Duell auf Augenhöhe ab und keines der Teams konnte von Beginn an dem Spiel den bekannten „Stempel auf drücken“, so dass es nach 6 Spielminuten 10:8 für die Füchse stand. Während Schwäbisch Hall im ersten Viertel primär seine Größenvorteile unter dem Korb nutze, waren es die Füchse, die mit energischem Zug zum Korb oder geschickt herausgespielten freien Würfen punkteten. Zum Ende des Viertels legten die Füchse einen kurzen Run hin und konnten innerhalb von einer Minute sieben Punkte in Folge erzielen, so dass es mit einer 22:15 Führung in die erste Viertelpause ging.

Im zweiten Viertel erhöhte Schwäbisch Hall die Intensität in der Defense und versuchte durch körperbetontes Spiel einen Weg zu finden. Doch die Füchse agierten clever, bewegten den Ball gut und fanden stets den freien Mitspieler, so dass mehrere freie Würfe, insbesondere auch von jenseits der Dreipunktelinie, den Weg durch die Reuse fanden. Mitte des zweiten Viertels führte Wieblingen hierdurch nun mit 36:23 und zwang die Gäste zu einer Auszeit. Das Viertel schloss man leider etwas unkonzentriert ab, so dass es „nur“ mit einer verdienten 43:30 Führung in die Halbzeitpause ging.

Zu Beginn des dritten Viertels versuchte Schwäbisch Hall ins Spiel zurück zu kommen und verkürzte bis Mitte des Viertels auf unter zehn Punkte. Doch es war ein erneuter Run der Füchse, der das Spiel vorzeitig entscheiden sollte. In den letzten vier Minuten des dritten Viertels schaffte es Wieblingen perfekt als Team zu agieren, bewegte den Ball gut und kam so zu entscheidenden Punkten. Bis zum Ende des Spielabschnitts war man auf 61:43 enteilt.

Im letzten Viertel verwalteten die Füchse die Führung souverän und ließen die Gäste aus Schwäbisch Hall nicht mehr ins Spiel zurückfinden. Ein krachender Dunking von Timo Käding (11) zum Ende des Spiels setze nochmals ein Ausrufezeichen und besiegelte den 76:57 Sieg. Durch den Sieg befindet man sich nun auf dem neunten Tabellenplatz, punktgleich mit den acht- und zehntplatzierten Teams aus Söflingen und Schwäbisch Hall.

Nächstes Wochenende geht es für die Füchse zum Tabellenführer ins benachbarte Mannheim. Die SG konnte die ersten zehn Spiel der Saison allesamt gewinnen und unterstrich bereits früh in der Saison ihre Favoritenrolle. Dieses Wochenende musste jedoch auch die SG Mannheim ihre erste Niederlage hinnehmen. Am kommenden Wochenende wollen die Füchse als Favoritenschreck für die zweite Niederlage sorgen und so ihre Position in der Tabellenmitte untermauern. 

Vergangenen Sonntag trafen unsere Füchse auf die SG Mannheim. Der Spitzenreiter der Regionalliga-Baden-Württemberg war mit einer Bilanz von 10:1 Favorit. Doch die Füchse wollten sich nicht verstecken und den Gastgeber ärgern.

Zu Beginn gelang dies auch. Durch eine enge Zonenverteidigung konnten die Wieblinger die großen Centerspieler der Mannheimer zunächst im Griff halten und selbst über einige gut ausgespielt Angriffe zu leichten Punkten kommen. So konnte sich im ersten Viertel nach mehreren Führungswechseln keines der beiden Teams absetzten und es ging mit 18:18 in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt leisteten sich die Füchse zu viele Ballverluste, so dass sich Mannheim auf 10 Punkte absetzen konnte. Vor allem über den Rebound arbeitet man nicht konsequent genug, so dass der Gegner immer wieder zu zweiten Chancen kam. Auch die Mannheimer stellten nun auf eine Zonenverteidigung um, mit der die Wieblinger zunächst Probleme hatten. Doch durch einen Lauf zu Ende des Viertels gelang es den Füchsen sich wieder heran zu kämpfen (31:35).

In dritten Viertel nutzten die Mannheimer Größenvorteile besser aus und kamen so vor allem über ihren Centerspieler Bohrmann (21) zu vielen Punkten. Im Angriff wurden die Systeme gegen die Zonenverteidigung des Gegners nicht konsequent ausgespielt, so dass die SG bis Ende des Viertels den Vorsprung weiter ausbauen konnte (47:59).

In das letzte Viertel konnten die Füchse direkt mit einem Lauf starten und nochmal auf 8 Punkte heran kommen. Doch die Mannheimer antworten mit einem eigenen Lauf und zogen wieder davon. Durch eine Press-Verteidigung versuchte man nochmal ins Spiel zurück zu finden, doch ohne Erfolg. Zu viele Ballverluste und Schwächen im Rebound verhinderten ein knapperes Spiel, so dass sich die Wieblinger am Ende mit 63:80 geschlagen geben mussten. Zoran Pisic: „Wir konnten über längere Zeit mit dem Gegner mithalten und haben uns gut verkauft“.

Am kommenden Wochenende steht eines der spannendsten Spiele dieser Saison bevor. Im letzten Spiel der Hinrunde geht es zum Derby nach HD-Kirchheim. Die Gastgeber stehen in der Tabelle mit zwei Siegen weniger direkt hinter den Füchsen. Wir hoffen im letzten Spiel 2017 wieder auf zahlreiche Unterstützung von außen. Zu viele Spiele gingen die letzten Jahre an den Rivalen. 

Samstag, den 16.12. um 18:00 Uhr. BE THERE

Nachdem man von den anderen Mannschaften schon einiges über die Stimmung bei einem Spiel in Haiterbach gehört hatte, traten die Füchse am vergangenen Sonntag voller Vorfreude mit einer kleinen Fan-Gruppe die Reise in das Städtchen an. Beide Mannschaften hatten zu dem Zeitpunkt vier Siege und fünf Niederlagen auf dem Konto, und nach dem Erfolg über PS Karlsruhe waren die Füchse gewillt den nächsten Sieg mit nach Hause zu bringen.

Es wurde nicht zu viel versprochen: Die Tribünen waren gut gefüllt und die Zuschauer machten von Beginn an Stimmung für den Gastgeber. Leider starteten unsere Männer in dieser Atmosphäre nicht gut in die Partie. Zu viele Fehler in der Verteidigung brachten Haiterbach immer wieder einfache Punkte am Korb oder freie 3er, sodass diese schon im ersten Viertel den Grundstein für den Sieg legen konnten (18:25).

Trotz umgestellter Verteidigung, änderte sich daran auch im zweiten Viertel zunächst nicht viel. Die Füchse schafften es weiterhin nur selten die Systeme des Gastgebers zu unterbinden und gaben immer wieder einfache Abschlüsse her, sodass es nach 16 Minuten 28:41 gegen die Füchse stand. Erst nach einer weiteren Auszeit gelang es endlich die vermisste Konzentration in der Verteidigung aufzubringen, den Gegner zu stoppen und so mit einem 3er von Christian Hofmann (14) zur Halbzeitsirene auf 38:44 heranzukommen.

Auch in der zweiten Halbzeit erwischten die Füchse keinen guten Start. Wieder zu löchrig in der Verteidigung, kam Haiterbach zu einfach zum Korb und zog so schnell wieder zweistellig davon (44:60 nach 25 Minuten). Offensiv schaffte man es zwar dann auch selbst aggressiver zu spielen und einige Fouls zu ziehen, es reichte aber nicht aus um richtig ranzukommen (52:63 nach dem 3. Viertel).

Im letzten Spielabschnitt versuchten die Wieblinger nochmal ihre Kräfte zu mobilisieren, doch die Gastgeber hatte auf jeden kleinen Lauf der Füchse die passende Antwort parat. Letztendlich konnten wir leider nicht an die starke Leistung gegen Karlsruhe anknüpfen und mussten uns so 66:79 geschlagen geben. Ein wenig fehlte in wichtigen Phasen das Wurfglück, doch vor allem in der Verteidigung war die Intensität zu niedrig, um gut zusammenspielende Haiterbacher zu stoppen. 

     

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